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Kundenmagazin 2020/05

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Kundenmagazin | Mai 2020


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Einkommensschutz: Schwere Krankheiten gezielt versichern

Schwere Krankheiten

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft gehört ohne jeden Zweifel zu den wichtigsten Versicherungen im Leben: Denn wer nicht mehr arbeiten kann, verfügt auch über kein Einkommen mehr. Es fehlt an Geld für die alltäglichen Dinge des Lebens, hinzu kommen Zusatzkosten, wenn beispielsweise die Wohnsituation angepasst werden muss. Nicht für jeden Menschen kommt bei der Absicherung der Arbeitskraft eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Frage.

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Vorerkrankungen oder Risiken im Beruf sorgen für Ausschlüsse oder Aufschläge in den Beiträgen. Doch es gibt Alternativen. Eine davon ist die Absicherung Schwerer Krankheiten, sogenannte Dread-Disease-Versicherungen.
 

Wie groß ist überhaupt das Risiko berufsunfähig zu werden?

Insbesondere wenn man jung ist, fühlt man sich häufig unantastbar. Dass sich die Gesundheit so verschlechtern könnte, dass man seinem Beruf nicht mehr nachgeht, können sich nur die wenigsten Menschen vorstellen. Dabei ist das Risiko hoch, wie Mathematiker errechnet haben. Bei einer heute 30-jährigen Frau liegt das Risiko bei 26 Prozent, berufsunfähig zu werden – bei einem Mann beträgt die Chance 24 Prozent. Berufsunfähig wird man übrigens nicht erst unmittelbar vor der Rente. Eine Auswertung der Versicherer ergab, dass das durchschnittliche Alter aller Berufsunfähigkeits-Fälle 2018 bei 42 Jahren lag.
 

Wie hilft der Staat?

Der Staat zahlt ab Geburtsjahr 1961 bei Berufsunfähigkeit die sogenannte Erwerbsminderungsrente aus. Deren Erhalt ist an strenge Kriterien gebunden, zudem deckt sie nur einen Bruchteil des vorherigen Einkommens ab. Es bleibt also eine große finanzielle Lücke bestehen, die es abzusichern gilt.
 

Was kann die Dread-Disease-Versicherung?

Die Dread-Disease-Versicherung leistet dann, wenn ihr Besitzer an einer schweren Krankheit erkrankt ist. Hierzu gehören beispielsweise Krebs, Multiple Sklerose, Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Dabei ist es egal, ob der Versicherte noch arbeiten kann oder nicht. Ausgezahlt wird dann eine vorher festgelegte Summe. Deren Verwendung ist dem Versicherten freigestellt. Das macht die Dread-Disease in der Verwendung sehr flexibler und auch der Leistungsfall ist klar definiert.
 

Fakten zu Schweren Krankheiten

  • Schlaganfälle: 260.000 Fälle im Jahr (Quelle: Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft)
  • Krebs: 476.000 Neuerkrankungen im Jahr (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)
  • Herzerkrankungen: 1,71 Mio. Krankenhauseinweisungen pro Jahr (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)
  • Multiple Sklerose: 250.000 sind in Deutschland an MS erkrankt (Quelle: Bundesversicherungsamt/ Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft)
     

Worauf ist beim Abschluss zu achten?

Ein wichtiger Punkt ist natürlich, welche Krankheiten als „schwer“ definiert und damit versichert sind. Hier gibt es deutliche Unterschiede bei den Anbietern. Ebenso bei möglichen Warte- und Karenzzeiten – also den Zeiträumen, wie lange Sie auf Ihr Geld warten müssten. Ein unabhängiger Vergleich, um die persönlichen Risiken zielgenau abzusichern und dabei alle Alternativen zu beleuchten, ist bei der Arbeitskraftsicherung unerlässlich.


Es muss nicht immer die Berufsunfähigkeitspolice sein

Mittlerweile gibt es gute Alternativen für eine passgenaue Absicherung...

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